Das Milton-Modell ist das Gegenprinzip zum Meta-Modell: Waehrend das Meta-Modell präzisiert und klaert, oeffnet das Milton-Modell Raum - durch bewusst unspezifische, einladende Sprache.
Milton Erickson nutzte Sprache auf eine besondere Weise: nicht um zu präzisieren, sondern um zu öffnen. Bandler und Grinder modellierten seine Sprachmuster und nannten das Ergebnis das Milton-Modell. Es beschreibt, wie durch bewusst genutzte Unspezifität, Presuppositionen und eingebettete Suggestionen tiefe Kommunikation entstehen kann - ohne Widerstand zu erzeugen.
Annahmen, die im Satz eingebettet sind und unbewusst akzeptiert werden.
Wörter wie lernen, verändern, wachsen laden zum eigenen Erleben ein, ohne eine bestimmte Bedeutung vorzuschreiben.
Befehle, die im Satz verborgen sind und durch Betonung wirken.
Erst das bestehende Erleben spiegeln (Pacen), dann behutsam eine neue Richtung einführen (Leaden).
Zwei Optionen anbieten, die beide das gewuenschte Ergebnis enthalten.
Prozesse als Dinge darstellen - Heilung, Vertrauen, Entfaltung - und damit innere Prozesse anstossen.
20 Sätze aus Coaching-Kontexten – erkenne das Milton-Muster: Presupposition, Eingebetteter Befehl, Doppelte Bindung oder Kausalverknüpfung? Mit sofortigem Feedback.
Quiz starten →Ein Klientensatz erscheint – du formulierst eine Milton-Antwort. Die KI gibt dir direktes Feedback: Nutzt du das Muster? Ist dein Satz ökologisch und öffnend?
Gesprächsschmiede →Tiefer einsteigen? Auf nlp-trainieren.de übst du das Milton-Modell in vollständigen KI-Coaching-Gesprächen mit Schwierigkeitsgraden und Lernfortschritt.
Zum NLP-Trainer →